Künstlicher Strand bei San Cristóbal in Las Palmas


Zwei Wellenbrecher sollen die Bucht schützen

Das Küstenamt des spanischen Umweltministeriums plant die Rückgewinnung des Strandes von San Cristóbal bei Las Palmas, der im Zuge des Baus der Autobahn in den 60er Jahren verschwand.

Das Sanierungsprojekt sieht die Aufschüttung von großen Mengen an Sand und Kies vor, so dass ein 550 m langer und 30 m breiter Sandstrand zwischen dem „Castillo San Cristobál“ und der Skulptur „Lady Harimaguada“ entsteht. Zwei Wellenbrecher sollen den gezeitenbedingten Sandverlust verhindern und die Bucht schützen. 

San Cristóbal ist heute ein kleiner, etwa 300 m langer Kieselstrand an der Südseite von Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas. Am einen Ende grenzt der Strand an den Fischerhafen, am anderen Ende an die Festung von San Cristóbal.

Umweltschützer haben bereits Zweifel an der Umweltverträglichkeit dieses Vorhabens angemeldet. Sie wollen die Rückgewinnung des Strands nicht als gerechtfertigt ansehen, solange nicht geklärt ist, woher die dafür notwendige enorme Menge an Sand genommen werden soll.




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