Kanarische Schüler gewannen EU-Forschungspreis

Die „Paisaje Lunar“ soll nicht betreten werden. Foto: wb

Die „Paisaje Lunar“ soll nicht betreten werden. Foto: wb

Sie besuchen das Gymnasium Garoé in Las Palmas

Drei 18-jährige kanarische Schüler haben den Preis „Junge Wissenschaftler“ (Jóvenes Cientificos) der Europäischen Union gewonnen. Es handelt sich um einen Wettbewerb im Stil von „Jugend forscht“ auf europäischer Ebene.

Javier López Martínez-Fortún, Eliecer Pérez Robayna und Carlos Machado Carvajal sind Schüler des Gymnasiums Garoé in Las Palmas de Gran Canaria und haben Pflanzen erforscht, die erst 1998 auf Gran Canaria entdeckt worden sind.

Ihre Untersuchungen sollten feststellen, ob es sich um eine neue Spezies handelt, die zuvor noch nicht beschrieben wurde und ob an anderen Punkten des Archipels gleiche oder artverwandte Pflanzen existieren. Die Studie trägt den Titel Sonchus leptacaulis: die Konsolidierung einer neuen Spezies auf Gran Canaria.

Die jungen kanarischen Wissenschaftler teilten sich den ersten Preis mit zwei weiteren Gruppen aus Deutschland und der Schweiz und erhielten eine Prämie von 5.000 Euro.

Wie der Generaldirektor für Forschung und Wissenschaft der EU, Achilleas Mitsos, bei der Preisverleihung erklärte, ist es Sinn und Zweck dieses Wettbewerbs, die Begeisterung der jungen Menschen für die Wissenschaft zu fördern. Dabei unterstrich er gleichzeitig auch die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen, die Europa weiter zusammenwachsen lassen.

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