Gelungene Reimplantation einer Hand


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Im Krankenhaus Doctor Negrín in Las Palmas

In einer zehnstündigen OP gelang es den Spezialisten des Krankenhauses Doctor Negrín in Las Palmas de Gran Canaria, einem Mann seine bei einem Unfall auf hoher See abgetrennte Hand zu reimplantieren.

27 Arterien und Venen, 10 Sehnen und fünf Knochen wurden zusammengefügt und die Blutzirkulation in der gesamten Hand wiederhergestellt.

Der 28-jährige Patient hatte einen Arbeitsunfall auf einem Schiff erlitten, bei dem ihm die linke Hand abgetrennt wurde. Das Unglück ereignete sich 120 Meilen von Lanzarote entfernt und der Patient wurde mit einem Rettungshubschrauber abgeholt. Wie das behandelnde Ärzteteam – plastische Chirurgen, Traumatologen, Anästhesisten – mitteilte, erreichte das amputierte Körperteil trotz der zurückgelegten Strecke das Krankenhaus in einem hervorragenden Zustand, so dass umgehend mit den Vorbereitungen für eine Reimplantation begonnen wurde. Die Operation habe sich schwierig gestaltet, weil die Hand etwa in der Mitte der Handfläche abgetrennt worden war, wo sich Arterien, Venen und Nerven verzweigen.




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