Die Gorch Fock kommt


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Das Segelschulschiff der Deutschen Marine kann besichtigt werden

Das Segelschulschiff der Deutschen Marine verließ am 27. November 2012 seinen Heimathafen Kiel zur 160. Auslandsausbildungsreise.

Unter dem Kommando von Kapitän zur See Helge Risch (49) nahm der weiße Dreimaster mit insgesamt rund 150 Besatzungsmitgliedern Kurs auf die Kanarischen Inseln.

Erster Hafen wird am 19. Dezember Las Palmas sein. Damit kehrt die Gorch Fock, nach über zweijähriger Abwesenheit, wieder auf die Inseln zurück. Dieses Ziel wurde gewählt, um zu dieser Jahreszeit unter günstigen Wetterbedingungen die in Deutschland begonnene Ausbildung für Stammbesatzung und Segelcrew abschließen zu können.

Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel wird das Schiff im Hafen von Las Palmas bleiben. Ab Ende Januar werden dann rund 220 Offiziersanwärter der Crew VII/

2012 – aufgeteilt in zwei „Törns“ (Etappen) – ihre „Seemännische Basisausbildung“ an Bord des Großseglers erhalten. Hier erlernen die Lehrgangsteilnehmer das grundlegende seemännische Handwerk und sammeln erste Erfahrungen in ihrem zukünftigen Arbeitsumfeld, der See. Die Reise führt von Las Palmas über die Häfen Horta (Azoren, Portugal), Lissabon und Funchal (Madeira, Portugal) nach London. Dort endet die Ausbildungsphase für die Offiziersanwärter.

Von London aus nimmt die Gorch Fock anschließend Kurs auf ihre Patenstadt Hamburg. Nach der Teilnahme am dortigen Hafengeburtstag wird das Schiff am 18. Mai 2013 wieder im Heimathafen Kiel zurück- erwartet. Dann werden rund 10.000 Seemeilen hinter Schiff und Besatzung liegen.

Seit der Indienststellung im Dezember 1958 wurden etwa 15.000 Offiziers- und Unteroffiziersanwärter auf dem Segelschulschiff Gorch Fock ausgebildet. Im Verlauf der Ausbildungsreisen besuchte sie bisher rund 390 Häfen in knapp 60 Ländern auf fünf Kontinenten und legte dabei mehr als 750.000 Seemeilen zurück, was umgerechnet 35 Erdumrundungen entspricht.

Im Hafen Las Palmas kann die Gorch Fock am 30. Dezember 2012 von 17.00 bis 20.00 Uhr im Rahmen eines „Open Ship“ von der Öffentlichkeit besichtigt werden.




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