Christi Geburt in Sand


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Am Strand von Las Palmas wurde die größte Sandkrippe Spaniens angefertigt

Etual Ojeda könnte glatt als Zauberkünstler bezeichnet werden, denn was er mit seinen Händen aus Sand formt gleicht Zauberei. Der Bildhauer, der sich seit 1981 der Kunst der Sandskulpturen widmet, hat zusammen mit sechs weiteren weltbekannten Sandbildhauern am Strand von Las Canteras in Las Palmas die größte Krippe Spaniens geformt.

Unter der Leitung des kanarischen Sandbildhauers legten die berühmten Kollegen Alexey Dyakov (Russland), Radovan Zivny (Tschechien), Pavel Zadanyuk (Russland), Vladimir Kuraev (Russland), Karen Fralich (Kanada), David Billings (Kanada) und Ted Siebert (USA) Hand an.

Seit dem 25. November arbeiteten sie jeden Tag am Strand Las Canteras, damit die Sandlandschaft pünktlich am 5. Dezember für Besucher eröffnet werden konnte. Über Holzstege kann das Publikum zwischen den einzelnen Sandskulpturen hindurchspazieren und das Kunstwerk aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten. Spezielle Lichteffekte und passende musikalische Untermalung sorgen für Weihnachtsstimmung.

250 Tonnen Sand

Auf 700 qm wurden 250 Tonnen Sand zur größten Weihnachtskrippe Spaniens verarbeitet. Acht verschiedene Szenen von der Verkündigung bis zur Geburt Christi und zur Anbetung des Kindes durch die Heiligen Drei Könige wurden nachempfunden. Um das Kunstwerk farblich etwas fröhlicher zu gestalten hat die Stadt außerdem etwa 100 Christsterne pflanzen lassen und einen 16 Meter hohen Weihnachtsbaum aufgestellt.

Die Weihnachtskrippe aus Sand kann vom 5. Dezember 2006 bis 7. Januar 2007 besichtigt werden.

Bürgermeisterin Josefa Luzardo freut sich über das umfangreiche Weihnachtsprogramm, das für die Stadt in diesem Jahr zusammengestellt worden ist. Neu im Veranstaltungskalender ist das große Feuerwerk, das am 30. Dezember – absichtlich einen Tag vor Silvester, damit auch alle Persönlichkeiten aus der Politik anwesend sind – abgebrannt wird.




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