Aus dem Meer gerettet


Auch auf den Kanaren werden Ausläufer der Immigrantenwelle spürbar

Der neue und potenziell tödliche Trend unter den Immi-granten aus Afrika, sich mit winzigen Schlauchbooten auf das Meer hinaus zu wagen, wie er bei der Immigrantenwelle in der Meerenge von Gibraltar zu beobachten ist, hat auch die Kanarischen Inseln erreicht.

63 Seemeilen nordöstlich von Gran Canaria hat ein Helikopter der Seenotrettung zwei Menschen aus einem Schlauchboot gerettet, die von Marokko aus zu den Kanaren aufgebrochen waren.

Das Handelsschiff „Nordic Aurora“ hatte das Boot in den  Abendstunden entdeckt und den Notruf ausgelöst. Schon eine halbe Stunde später nahm der ausgesandte Rettungshubschrauber die Männer unversehrt an Bord. Sie wurden zum Flughafen Gando gebracht, wo sie durch Beamte der Guardia Civil übernommen wurden.

Nachdem über einen längeren Zeitraum die illegale Einwanderung nach Spanien rückläufig war, scheint sie sich nun wieder zu verstärken.




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