Auf historischem Pfad

Cabildo-Präsident Morales auf dem Camino de las Bestias – „Weise Frauen“, in der Arbeitskleidung der Landbevölkerung früherer Tage, berichteten von der alten Zeit. Foto: CABGC

Cabildo-Präsident Morales auf dem Camino de las Bestias – „Weise Frauen“, in der Arbeitskleidung der Landbevölkerung früherer Tage, berichteten von der alten Zeit. Foto: CABGC

Cabildo-Präsident Morales und die Bürgermeister von Ingenio und Agüimes begingen den „Camino de la Bestias“

Gran Canaria – Nachdem im vergangenen Monat die Instandsetzung eines vier Kilometer langen Teilstückes des alten Handelsweges „Camino de la Bestias“ fertiggestellt wurde, will die Inselverwaltung von Gran Canaria nun mit der Wiedererschließung des historischen Pfades bis zur Mündung des Barranco Guayadeque in Bocacangrejo fortfahren. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.
Die Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen von Agüimes und Ingenio durchgeführt und sind Teil eines größeren Projekts des Cabildos, das in der Schaffung des längsten Wanderweges von Gran Canaria besteht. Der GR-131 wird nahezu 70 Kilometer lang sein und durchquert die Insel von Westen nach Osten, von Puerto de Las Nieves aus bis nach Bocacangrejo.
Cabildo-Präsident Antonio Morales und die Umwelt-Inselrätin Inés Jiménez begingen gemeinsam mit den Bürgermeistern von Ingenio und Agüimes, Ana Hernández und Óscar Hernández, die fertiggestellten vier Kilometer, um sich von der Qualität der geleisteten Arbeit zu überzeugen.
Morales erinnerte daran, dass die Wiederherstellung des Weges, der Teil des ethnografischen Erbes der Insel sei, durch einen Arbeitsbeschaffungsplan ermöglicht wurde. Dieser Pfad sei einst eine wichtige Handelsverbindung zwischen der Küste und dem Bergland gewesen.

Cabildo-Präsident Morales auf dem Camino de las Bestias – „Weise Frauen“, in der Arbeitskleidung der Landbevölkerung früherer Tage, berichteten von der alten Zeit. Foto: CABGC
Cabildo-Präsident Morales auf dem Camino de las Bestias – „Weise Frauen“, in der Arbeitskleidung der Landbevölkerung früherer Tage, berichteten von der alten Zeit. Foto: CABGC

Inselrätin Inés Jiménez erläuterte, eines der Ziele des Umweltressorts sei es, alle Wanderwege Gran Canarias wieder begehbar zu machen, insbesondere den GR-131, der die gesamte Insel durchquert. Im Zuge dieser Arbeit wurde der historische Handelsweg wiederentdeckt, und man fand sogar bis dato unbekannte Streckenabschnitte, die von den früheren Anwohnern gepflastert worden waren.
Am Ende der Wanderung trafen sich die Cabildo- und Gemeinde-Repräsentanten mit einigen „weisen Frauen“ aus der Umgebung, die ihnen Geschichten aus der Zeit erzählten, als der Barranco noch bewohnt war. Sie berichteten über die Schwierigkeiten und Wechselfälle, die das Leben in dieser Schlucht mit sich brachte, doch sei der Barranco, so erklärte eine der Frauen, „stets grün und gütig“ gewesen.
Der „Camino de la Bestias“ ist 13 Kilometer lang und verbindet den Ortskern von Santa Lucía mit Temisas, führt durch den Barranco Guayadeque, die Caldera de los Marteles, El Surco bis zur Montaña de las Tierras und endet in den Orten Agüimes und Ingenio.

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