6.000 Kerzen für ebenso viele ausgelöschte Leben


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Im Gedenken an über 6.000 tote Bootsflüchtlinge

Am Canteras-Strand in Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas fand am 30. April eine Gedenkfeier für die über 6.000 Menschen statt, die im letzten Jahr bei der Überfahrt von Afrika auf die Kanaren ums Leben gekommen sind.

Unter dem Motto „6.000 ausglöschte Leben, 6.000 brennende Kerzen“ hatte die Diözese der Kanaren zu diesem Gedenken aufgerufen. Zahlreiche Verbände und Hilfsorganisationen wie Caritas schlossen sich der Initiative an, und Hunderte von Menschen folgten dem Aufruf von Bischof Francisco Cases und kamen an den Strand, um Kerzen anzuzünden. Gegen Ende der Veranstaltung sollen sich über 1000 Menschen am Strand eingefunden haben.

Eine Kerze für jedes verlorene Menschenleben. Die Veranstaltung hatte das Ziel, der Gesellschaft erneut die Ausmaße des humanitären Problems der illegalen Zuwanderung aus Afrika vor Augen zu führen.




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