Surfen für jedermann möglich machen

Ziel des Surfclubs ist es, nicht nur die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern, sondern auch dazu beizutragen, ein integrativeres Umfeld auf der Insel zu schaffen.

Ziel des Surfclubs ist es, nicht nur die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern, sondern auch dazu beizutragen, ein integrativeres Umfeld auf der Insel zu schaffen.

Mit integrativen Surfkursen bietet Fuerte Tribu ein einmaliges Angebot: Menschen mit Behinderung, Gruppen und Vereine können bei Fuerte Tribu Surfkurse mit besonderer Betreuung buchen, außerdem bekommen sie Unterstützung bei der Suche nach barrierefreien Unterkünften

Fuerteventura – Die persönliche Entwicklung von Menschen mit und ohne Behinderung durch Sport, Geselligkeit, Spiel und Zusammenarbeit befördern – das ist das Ziel von Fuerte Tribu. Gründerin Pilar „Pili“ Beneito, gebürtig aus Mar de Plata in der Provinz Buenos Aires in Argentinien, lebt seit 1999 auf Fuerteventura und eröffnete die Surfschule im Jahr 2010. Mehr als 1000 Surfer jeden Alters konnte die Schule im Norden der Insel seither in die „Freude des Surfens“ einführen, wie auf der Webseite www.fuertetribusurf.com nachzulesen ist. Selbst leidenschaftliche und erfolgreiche Surferin, entwickelte Beneito ein Konzept, um die wohltuende Wirkung der Wellen auch für Menschen mit motorischen Störungen zugänglicher zu machen.

Ziel des Surfclubs ist es, nicht nur die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern, sondern auch dazu beizutragen, ein integrativeres Umfeld auf der Insel zu schaffen.
Der Surfclub bietet integrative Surfkurse an.

Die Argentinierin recherchierte zum Thema, probierte unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen vieles aus und entwickelte ihre ganz persönlichen Coaching-Methoden weiter. „Wir sind bestrebt, sicheren und integrativen Surfunterricht zu entwickeln, der auf die individuellen Bedürfnisse jedes Schülers zugeschnitten ist“, so das Credo von Fuerte Tribu. Die Kurse können zudem auf Spanisch, Englisch, Italienisch und Portugiesisch durchgeführt werden.

Zusammen mit der Inselregierung arbeitet man seit Frühjahr 2021 an der Entwicklung des Projekts „Sea, Sail and Surf for Parkinson“, das Fuerte Tribu ins Leben gerufen hatte. Ziel des Projektes: Wissen zu sammeln über den Beitrag des Wassersports bei der Rehabilitation von Menschen mit Parkinson und anderen Behinderungen – und dieses zugänglich zu machen. Seit Mai 2021 versucht die Initiative, unter Beteiligung verschiedener internationaler Partner, für das Thema zu sensibilisieren.

Im Rahmen eines Freiwilligenprogramms kann man die nicht gewinnorientiert arbeitende Surfschule übrigens auch als Volontär unterstützen.

„Das Meer ist immer in Bewegung, die Wellen kommen und gehen – so wie das Leben selbst“, sagt Beneito. „Und Surfen ist ein Geschenk, das mit jedem geteilt werden kann.“

Kontakt und weitere Infos unter info@fuertetribusurf.com und www.fuertetribusurf.com.
Text und Fotos: Kathrin Lucia Meyer

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