Ferienflieger musste auf Fuerteventura notlanden

Bei der Maschine handelte es sich um eine Boeing 757-300 wie auf diesem Foto. Das Flugzeug wird einer eingehenden technischen Untersuchung unterzogen, um die Ursache des Schadens festzustellen. Foto: Condor

Bei der Maschine handelte es sich um eine Boeing 757-300 wie auf diesem Foto. Das Flugzeug wird einer eingehenden technischen Untersuchung unterzogen, um die Ursache des Schadens festzustellen. Foto: Condor

Die Maschine war kurz zuvor von Lanzarote gestartet

Lanzarote/Fuerteventura – Die Piloten einer Maschine der Fluggesellschaft Condor, die von Lanzarote nach Hamburg fliegen sollte, mussten am 7. Januar eine Notlandung auf dem Flughafen von Fuerteventura durchführen. Die Boeing 757-300 war mit 109 Passagieren an Bord kurz zuvor vom Flughafen von Lanzarote gestartet und befand sich noch im Steigflug, als aus dem rechten Triebwerk Funken sprühten und es mehrere laute Knallgeräusche gab. Augenzeugen am Flughafen und im nahe gelegenen Ort Güime berichteten von gewaltigen Knallen und dass aus dem Triebwerk bis zu zehnmal Flammen schossen.

Die Piloten meldeten die Luftnotlage umgehend dem Tower auf Lanzarote und leiteten das vorschriftsmäßige Verfahren ein. Von den Fluglotsen erhielten sie dann die Anweisung, nicht nach Lanzarote zurückzukehren, sondern auf Fuerteventura zu landen; möglicherweise, weil die Piste des Flughafens von Fuerteventura circa einen Kilometer länger als die von Lanzarote ist. Die Landung erfolgte problemlos, und alle Passagiere und die Crew konnten das Flugzeug ohne Zwischenfälle verlassen. Am Flughafen von Fuerteventura stand bei der Landung bereits die Feuerwehr bereit; ein Einsatz wurde jedoch nicht erforderlich.

Die Fluggäste wurden in einem Hotel untergebracht und konnten am darauffolgenden Tag mit einer Ersatzmaschine nach Hamburg fliegen.

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