ZEC will die Bedingungen auf El Hierro lockern


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Um Firmengründungen zu erleichtern

Der Präsident der Sonderzone der Kanaren ZEC, Juan Romero Pí, hat vor einigen Tagen in Valverde auf der Insel El Hierro mitgeteilt, dass sich sein Amt darum bemüht, die Bedingungen für Firmengründungen auf der Insel zu erleichtern.

Damit soll erreicht werden, dass sich Firmen nicht nur in den Sonderzonen der beiden Hauptinseln Teneriffa und Gran Canaria niederlassen, sondern auch bei den „kleineren Nachbarn“. Gleichzeitig hoffe man mit dieser Maßnahme ausländisches Kapital auf die Insel zu holen. Romero Pí rechnet damit, dass die Europäische Union noch vor Jahresende grünes Licht für diese Maßnahme gibt.

Konkret sehen die verbesserten Konditionen die 2007 in Kraft treten sollen vor, die erforderliche Investition auf 50.000 Euro und die Zahl der zu schaffenden Arbeitsplätze auf drei herabzusetzen. Zurzeit sind eine Investition von 100.000 Euro und fünf neue Arbeitsplätze erforderlich, um in den Genuss der Steuervergünstigungen und Subventionen der ZEC zu kommen.

Romero Pí und Tomás Padrón, der Präsident des Cabildos von El Hierro, haben im Rahmen dieses Treffens ein Abkommen unterzeichnet, um die steuertechnischen Bedingungen für die ZEC zu schaffen. Beide Vertragspartner verpflichten sich dazu, die notwendigen Service-Einrichtungen zu garantieren.

Es war zu diesem Treffen gekommen, nachdem sowohl die Inselverwaltung als auch die Direktion der ZEC einsehen musste, dass unter den gegebenen Bedingungen keinerlei Aussicht für Firmenniederlassungen auf El Hierro besteht.




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