Arbeitslosenzahlen gefallen

In Spanien sind die Arbeitslosenzahlen im September um 0,2% oder 5.824 Personen gefallen. Das hat es in der gesamten spanischen Geschichte noch nicht gegeben, denn im September wird mit Ende der Tourismus- und auch vielfach der Erntesaison grundsätzlich ein Anstieg registriert.

Millionen in Asche verwandelt

Die autonomen Regionen, denen die Kompetenzen für die Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden übertragen wurden, hatten in ihren Etats 2005 rund 647 Millionen Euro für die Brandbekämpfung vorgesehen, 22% mehr als 2004. Wenn man noch die 60 Millionen (1,4% mehr als im Vorjahr) hinzurechnet, die das Umweltministerium für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat, standen in diesem Sommer 707 Millionen Euro für den Kampf gegen die Flammen bereit.

Regierung will einheitliche Krankenkarte einführen

Die spanische Regierung will in Zusammenarbeit mit den autonomen Regionen das Gesundheitssystem komplett digitaliseren und eine gemeinsame Datenbank mit den Krankengeschichten sämtlicher Patienten schaffen. Damit soll erreicht werden, dass die Krankenversicherungskarte in allen Autonomien einheitlich und so überall gültig ist. Die Ärzte können dann auf elektronischem Weg Medikamente verordnen und die Patienten per Internet eine Sprechstunde bestellen.

Rauchen ab 1. Januar am Arbeitsplatz verboten

Das sogenannte Antirauchergesetz, das das Rauchen am Arbeitsplatz verbietet, ist jetzt durch den für die Gesetzgebung zuständigen Parlamentsausschuss verabschiedet worden. Somit wird es direkt an den Senat weitergeleitet und kann bereits Mitte November oder Anfang Dezember endgültig vom Parlament verabschiedet werden.

Serbien hat den Marokkaner Bouchar an Spanien ausgeliefert

Ende September ist die Regierung Serbiens einem Antrag der spanischen Justiz nachgekommen und hat den Marokkaner Abdelmajid Bouchar ausgeliefert. Er gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die Terroranschläge von 11. März 2004 in Madrid, bei denen 191 Menschen ums Leben kamen und mehr als 1.500 teilweise schwer verletzt wurden.

650 Afrikaner stürmten den 6 Meter hohen Stacheldrahtzaun an der Grenze

Bereits in den letzten Septembertagen hatten Gruppen von mehreren hundert Afrikanern mit selbstgebauten Leitern versucht, die Zäune zu entern, ohne dass die Grenzbeamten der Guardia Civil die menschlichen Lawinen zurückhalten konnten. Beim Sturm auf den Zaun in Ceuta kamen fünf Afrikaner ums Leben. Drei von ihnen durch Schüsse die, wie Untersuchungen inzwischen ergeben haben, von marokkanischer Seite abgefeuert worden sind.

Solbes präsentiert Überschuss-Haushalt

Der spanische Wirtschaftsminister Pedro Solbes hat Ende September sein Projekt für den Haushaltsplan 2006 vorgelegt. Der traditionelle Übergabe-Akt lief allerdings anders als gewohnt ab: statt der üblichen Aktenberge wurde der Etat 2006 in digitaler Form überreicht.