Spanien feiert seinen Weltmeister

Spanien ist im Formel 1-Fieber. Ein bis vor wenigen Jahren noch nahezu unbeachteter Motorsport hat durch einen einzigen Darsteller an Popularität gewonnen und ist zum zweitbeliebtesten Fernsehsport des Landes avanciert. „Nano“ wird Fernando Alonso in Spanien liebevoll genannt. Mit gerade mal 24 Jahren und zwei Monaten wurde der Spanier am 25. September beim Großen Preis von Brasilien mit einem dritten Platz vorzeitig Weltmeister und löst damit Michael Schumacher ab.

Arbeitslosenzahlen gefallen

In Spanien sind die Arbeitslosenzahlen im September um 0,2% oder 5.824 Personen gefallen. Das hat es in der gesamten spanischen Geschichte noch nicht gegeben, denn im September wird mit Ende der Tourismus- und auch vielfach der Erntesaison grundsätzlich ein Anstieg registriert.

Millionen in Asche verwandelt

Die autonomen Regionen, denen die Kompetenzen für die Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden übertragen wurden, hatten in ihren Etats 2005 rund 647 Millionen Euro für die Brandbekämpfung vorgesehen, 22% mehr als 2004. Wenn man noch die 60 Millionen (1,4% mehr als im Vorjahr) hinzurechnet, die das Umweltministerium für diesen Zweck zur Verfügung gestellt hat, standen in diesem Sommer 707 Millionen Euro für den Kampf gegen die Flammen bereit.

Regierung will einheitliche Krankenkarte einführen

Die spanische Regierung will in Zusammenarbeit mit den autonomen Regionen das Gesundheitssystem komplett digitaliseren und eine gemeinsame Datenbank mit den Krankengeschichten sämtlicher Patienten schaffen. Damit soll erreicht werden, dass die Krankenversicherungskarte in allen Autonomien einheitlich und so überall gültig ist. Die Ärzte können dann auf elektronischem Weg Medikamente verordnen und die Patienten per Internet eine Sprechstunde bestellen.

650 Afrikaner stürmten den 6 Meter hohen Stacheldrahtzaun an der Grenze

Bereits in den letzten Septembertagen hatten Gruppen von mehreren hundert Afrikanern mit selbstgebauten Leitern versucht, die Zäune zu entern, ohne dass die Grenzbeamten der Guardia Civil die menschlichen Lawinen zurückhalten konnten. Beim Sturm auf den Zaun in Ceuta kamen fünf Afrikaner ums Leben. Drei von ihnen durch Schüsse die, wie Untersuchungen inzwischen ergeben haben, von marokkanischer Seite abgefeuert worden sind.