Voll des Lobes

„Nie hat zwischen unseren Ländern eine derartige Nähe geherrscht.“ André Azoulay, direkter Berater des marokkanischen Königs Mohammed VI., war voll des Lobes, als er Ende November in Barcelona über die bilateralen Beziehungen zwischen Marokko und Spanien sprach.

Regierungsplan gegen Krebs vorgesehen

Jährlich sterben in Spanien über 90.000 Menschen an Krebs. Ein Viertel aller Todesfälle sind inzwischen auf diese heimtückische Krankheit zurückzuführen.
Um dem Einhalt zu gebieten hat das Gesundheitsministerium eine „Nationale Strategie zur Krebsbekämpfung“ ausgearbeitet, die zur Einsicht an alle 17 autonomen Regionen versandt wurde und in Kürze im Staat-Regionen-Ausschuss besprochen werden soll.

Auslandsstipendien durch Vetternwirtschaft

Mindestens sieben Familienangehörige hoher PP-Führungsmitglieder konnten ihre berufliche Ausbildung Dank Stipendien der Regionalregierung von Valencia im Ausland abrunden. Unter den Begünstigten befindet sich auch ein Neffe von Eduardo Zaplana, PP-Sprecher im Abgeordnetenkongress und ehemals Minister unter José María Aznar.

„Stadt der Gesetzlosen“

Die Geduld der andalusischen Regionalregierung mit der Stadtverwaltung von Marbella scheint endgültig den Tiefpunkt erreicht zu haben. Wie der sozialistische Junta-Chef Manuel Chaves jetzt ankündigte, wird er baldmöglichst alle notwendigen Schritte in die Wege leiten, um dem schwarzen Schaf unter den andalusischen Stadt- und Gemeindeverwaltungen die Kompetenzen im Bereich Urbanismus zu entziehen.

Mali und Ghana zu Rückführungsabkommen

Zwar wurde der spanische Außenminister Miguel Àngel Moratinos für seine Afrika-Reise Anfang Dezember aufs Schärfste von der konservativen Opposition kritisiert – er hätte zur gleichen Zeit besser in Brüssel sein sollen, hieß es unter anderem – doch die erzielten Einigungen können sich sehen lassen.

Frau, alt, alleine und arm…

Alleinstehende Frauen über 65 Jahre laufen in Spanien große Gefahr, in Armut leben zu müssen. Nach der jüngst vom Institut für Migrationen und Soziale Entwicklung (Imserso) veröffentlichten Studie „Senioren in Spanien 2004“ lebt inzwischen jede dritte Spanierin über der 65-Jahresgrenze in Armut.

Löwen und Tiger bei illegaler Safari geschossen

Die Umwelteinheit der Guardia Civil hat sieben Verdächtige festgenommen, die mit einer illegalen Safari am 3. Dezember auf einem Landgut in Monterrubio de la Serena in der Provinz Badajoz in Zusammenhang gebracht werden. Nachdem mehrere Schüsse gefallen waren, verschafften sich die Polizeibeamten Zutritt zu dem Privatgelände und fanden einen toten Tiger, der offenbar soeben erschossen worden war.