Zuwendung als Lebensmittel

„Wer bin ich“ hieß einstmals die beliebte Sendung von Robert Lembke, bei der die Jury den Beruf eines Menschen an dessen dafür typischen Handbewegung erraten musste. Jeder Mensch macht nämlich für sich ganz persönlich typische Handbewegungen. So kann man ihn also nicht nur an seiner Gestalt oder an seiner Stimme, sondern eben auch an seinen Gesten erkennen. Jesus z.B. wurde von den Emmausjüngern damals daran erkannt, wie er mit ihnen das Brot brach. Welche Handlung oder Handbewegung ist denn für Sie ganz typisch?

Kanarische Bauwerke zu Besuch in New York

Im Museum of Modern Art in New York wurde jetzt unter dem Titel „On-Site: New Architecture in Spain“ eine Ausstellung eröffnet, in deren Rahmen über 50 Bauwerke beziehungsweise Projekte gezeigt werden, die in Spanien in den letzten Jahren verwirklicht wurden oder sich noch im Bau befinden, und die durch ihr besonders avantgardistisches Design, ihre Originalität oder die Art und Weise wie sie sich in ihre Umgebung einfügen, hervorstechen.

Karneval 2006

Biblische Texte sind oft knapp geraten, mit vielen Wiederholungen und oft nur wenigen Informationen. So gleichen sie quasi schwarz-weiß-Zeichnungen, die wir ausmalen können und auch sollen. Das nennt die kirchliche Tradition dann „Betrachtung“. Ein kleiner Junge sagte mir einmal: „Ich habe ein Malbuch von Jesus. Da darf man nicht über die Linien malen.“ Nicht über die Linien malen heißt bei der Betrachtung: Die Szenen nicht verändern – nur ausmalen und mit Farben versehen.

Jetzt beginnt das größte Fest des Jahres

Pünktlich mit Erscheinen dieser Wochenblatt-Ausgabe findet in Teneriffas Karnevalshochburg Santa Cruz der Start in den „Carnaval 2006“ statt. Nun ist es wieder soweit. Der Karneval – das größte Fest des Jahres – lässt die in- und ausländischen Insulaner den Alltagstrott vergessen. Im Karneval geht geschäftlich und amtlich alles viel, viel langsamer: ist doch Karneval! Nur die Lust am Leben läuft auf Hochtouren, und die Aufmerksamkeit gilt den festlichen Galas, den bunten Tanz- und Kostümwettbewerben und den lustig-frechen Texten der Murgas, die Politik und Tagesgeschehen kräftig durch den Kakao ziehen.

Sonnenseite(n) des Lebens entdecken

Nicht alles in unserer Welt und auch in unserer Kirche ist „eitel Sonnenschein“. Immer wieder stelle ich – auch bei mir selbst – fest, dass wir viel eher bereit sind zu klagen, als uns auf die Suche nach den Sonnenseiten des Lebens zu machen. Deshalb möchte ich mit diesen Zeilen mal ganz bewusst die Sonnenseiten in den Vordergrund stellen; denn mit ihnen kommen wir unserem Ursprung wesentlich näher und schaffen es vielleicht so, ein klein wenig Licht in die Trübnis unseres Klagens hineinzutragen.