Sonnenseite(n) des Lebens entdecken

Nicht alles in unserer Welt und auch in unserer Kirche ist „eitel Sonnenschein“. Immer wieder stelle ich – auch bei mir selbst – fest, dass wir viel eher bereit sind zu klagen, als uns auf die Suche nach den Sonnenseiten des Lebens zu machen. Deshalb möchte ich mit diesen Zeilen mal ganz bewusst die Sonnenseiten in den Vordergrund stellen; denn mit ihnen kommen wir unserem Ursprung wesentlich näher und schaffen es vielleicht so, ein klein wenig Licht in die Trübnis unseres Klagens hineinzutragen.

Große Pläne für ein altes Anwesen

Nachdem die Gemeinde das bisher in Privatbesitz befindliche Anwesen „Casa de Doña Chana“ erworben hat, kündigte La Orotavas Bürgermeister Isaac Valencia nun an, dass das Gebäude und die Gärten noch im Juni dieses Jahres für die Öffentlichkeit freigegeben werden sollen. Valencia möchte die Eröffnung des neuen „Stadtparks und Kulturzentrums“, wie er das Projekt des Anwesens nennt, gerne im Rahmen der lokalen Fiestas feiern.

Chillidas Tindaya-Projekt „technisch möglich“

Für den baskischen Künstler Eduardo Chillida war es eines seiner liebsten Projekte, doch erfuhr der 2002 verstorbene Maler und Bildhauer nie, ob sein Anliegen auch tatsächlich durchführbar ist. Die Rede ist von einem der umstrittensten künstlerischen Projekte der Kanarischen Inseln: Die Aushöhlung des Tindaya-Berges auf Fuerteventura, um in seinem Inneren ein „Museum für den Berg“ zu schaffen, in dem der Besucher im durch zwei senkrechte Schächte fallenden Licht den „Raum der Leere“ empfinden und „spüren“ soll, dass „alle Menschen Brüder“ sind. So in etwa hatte der Künstler selbst seinen seit 1995 gehegten Lebenstraum beschrieben.

„Mehr als der Tod“

„Wir Menschen töten mehr als der Tod.“ Diese erschütternde Feststellung machte Literaturnobelpreisträger José Saramago in einem Roundtabel-Gespräch über „Zivilisationen und die Verteilung der Modernitäten“, das Mitte Januar in einer Aula der Universität Sevilla stattfand.

Profil ist gefragt

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Christen und einem Autoreifen? Der Autoreifen sollte wenigstens 3 mm Profil haben. Aber lassen wir die Ironie beiseite. Wenn ich so in den Evangelien lese, dann stelle ich fest, dass Jesus ein starkes Profil hat – oder wie man umgangssprachlich auch sagen könnte: Dass er deutlich Flagge zeigt! Und zwar in der Art und Weise, dass er die Menschen seiner Zeit ganz gewaltig provoziert hat.

Renovierung des Konzertsaals von La Orotava verzögert sich weiterhin

Die dringend erforderliche Renovierung des Konzertsaals „Teobaldo-Power“ in La Orotava wird noch mindestens zwei Jahre auf sich warten lassen. Bürgermeister Isaac Valencia erklärte verärgert, die Renovierungen könnten während seiner aktuellen Amtszeit nicht mehr in Angriff genommen werden, da die Regionalregierung keine Gelder zur Verfügung stellen kann. Alle Mittel seien in Projekte wie die neue Straßenbahn in Santa Cruz geflossen.

Wünsche zum neuen Jahr

Viele von uns wurden in ihrer Kindheit darin unterwiesen – und zwar konsequent – stets freundlich und lächelnd zu allem „Ja“ oder auch „Danke“ zu sagen. Nicht dass wir uns jetzt falsch verstehen: Ich halte es überhaupt nicht grundsätzlich für falsch, dass man „Danke“ oder auch „Ja“ zu etwas oder jemandem sagt. Nur – für viele bestand doch überhaupt nicht die Möglichkeit, zuerst mal darüber nachzudenken, zuerst mal in sich hineinzufühlen, in sich hineinzuhorchen, um sich dann wirklich in aller Ruhe für ein deutliches „Ja“ oder auch ein konkretes „Nein“ zu entscheiden.

ARD-Dokumentarfilm über El Hierro

Das Erste Deutsche Fernsehen hat auf El Hierro einen Dokumentarfilm drehen lassen, der sich der kleinen Kanareninsel einmal von einer ganz anderen Seite nähert. Als Leitfaden durch den Film dient der auf El Hierro gebürtige Journalist Sergio Gutiérrez, der unter anderem als Korrespondent für die kanarische Tageszeitung Canarias7 arbeitet und Direktor der digitalen Zeitung www.diarioelhierro.com ist.