Weinmonat April in Tegueste

Die Gemeinde Tegueste hat ein Programm vorgestellt, das durch den Monat April führen wird und den so genannten Wein-Tourismus fördern soll. Der für wirtschaftliche Entwicklung verantwortliche Mann im Rathaus, Gelasio Fernández, erklärte, dass mit dieser Initiative die bessere Vermarktung und Bekanntmachung der lokalen Weine und damit der Weinkellereien bezweckt wird.

„Sklavenschiff“ dreht ab

Der Regierungsdelegierte auf den Kanaren, José Segura, kündigte es bereits vor Wochen an. In einem Interview bezeichnete er die Immigrationswelle, die in den vergangenen Monaten die Kanaren überrollt hat als „humanitäres Phänomen kolossaler Ausmaße“, und mutmaßte, dass demnächst größere Schiffe mit mehr Flüchtlingen auf den Kanaren eintreffen werden.

Tunnel für Zugverbindung in den Süden

Die geplante Zugverbindung zwischen Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz und der Touristengemeinde Adeje im Süden der Insel soll auf fünf Streckenabschnitten unterirdisch verlaufen. Die geplanten Tunnel sollen in Añaza, am Hügel von Guaza, an der Avenida de Chayofita in Los Cristianos und am Golfplatz von Las Américas entstehen. Allein am Südflughafen Reina Sofía, einer der kompliziertesten Abschnitte, wird der Zug auf rund vier Kilometern unter der Erde verkehren und mit der unterhalb des Terminals befindlichen Haltestelle direkten Zugang zu den Check-in-Schaltern bieten.

Präsident möchte Regierungszeit mit „freien Händen“ beenden

In der letzten Märzwoche fand im Parlament der Kanaren die Debatte zur Lage der Region statt, die gleichzeitig eine Bilanz von drei Jahren Amtszeit des Präsidenten Adán Martín darstellte. Während Martín mit einer gewissen Zufriedenheit auf die vergangenen drei Jahre zurückblickte übten die übrigen Parteien, insbesondere die konservative Partido Popular herbe Kritik. José Manuel Soria, Präsident der PP auf den Inseln, verstieg sich sogar zu der Äußerung, Adán Martín sei der schwächste Präsident in der Geschichte der Kanaren.