Lidl passt sich an


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Auf diese Weise will das Unternehmen Eröffnungslizenzen erzwingen

Um die geplante Eröffnung von bis zu 10 Filialen auf den Kanarischen Inseln durchzusetzen, hat sich die als „harter Discounter“ bekannte deutsche Handelskette dazu entschlossen, die Auflagen der kanarischen Regierung zu erfüllen, die sich zuvor vehement gegen die Genehmigung von Billig-Discounter Lidl gesträubt hatte.

Nach zähen Verhandlungen ist man zu der Einigung gelangt, dass Lidl mit einer Änderung seiner Handelsstrategie die Erlaubnis zur Eröffnung von Geschäften auf kanarischem Boden erhält. Lidl-Regionaldirektor Javier Suárez hofft, dass die ersten 10 Lidl-Märkte im Sommer 2007 eröffnungsbereit sind. Je nach Erfolg könnten fünf weitere Märkte folgen.

Die Strategieänderung besteht in der Anpassung an die Supermarkt-Normative, was bedeutet, dass Lidl ein breiteres Sortiment als ursprünglich vorgesehen anzubieten hat, mindestens 51% der Ware nicht in Kartons oder auf Paletten angeboten und die Tüten nicht berechnet werden dürfen. Außerdem muss Lidl Personal für die Kundenbetreuung anstellen.




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