Bye-bye La Gomera


Die vier Mädels des Teams „Atlantic Endeavour“ beim Start. Foto: cabildo de la gomera

Zwölf Boote gingen bei der härtesten Ruderregatta der Welt an den Start

La Gomera – Sie sind unterwegs. Die zwölf abenteuerlustigen Crews der diesjährigen Talisker Whisky Atlantic Challenge, der härtesten Ruderregatta der Welt, sind planmäßig gestartet. Am 14. Dezember verließen sie, umjubelt von Angehörigen, Freunden und vielen Schaulustigen bei herrlichem Sonnenschein die Bucht von San Sebastián de La Gomera. Das Startsignal gaben Bürgermeister Adasat Reyes und die Tourismusstadträtin María Isabel Méndez.

Nach vielen Monaten intensiver Vorbereitungen und Training sind die Ruderinnen und Ruderer nun unterwegs, um die mehr als 3.000 Seemeilen (etwa 5.600 Kilometer) zurückzulegen, die zwischen den Kanarischen Inseln und der Karibik liegen.

Hinter den Teilnehmern liegen wochenlange Vorbereitungen auf La Gomera, unter anderem die Ausstattung ihrer Boote mit fein säuberlich verpackten Essensrationen und Wasser. Elaine Hopley (43) aus Schottland ist eine Teilnehmerin, die das Abenteuer ganz auf sich allein gestellt wagt. Sie weiß, dass sie während der Überfahrt täglich zwischen 5.000 und 6.000 Kalorien benötigt, um die harte körperliche Anstrengung zu bewältigen. Ihre verpackten Essensrationen sowie die ihrer Mitstreiter wurden vor Regattastart von Inspektoren kontrolliert. Dennoch werden die Ruderer während der Wochen auf See zwischen fünf und fünfzehn Kilo an Gewicht verlieren. Sie sind in Teams von bis zu vier Personen unterwegs, und alle engagieren sich für einen wohltätigen Zweck. Elaine Hopley zum Beispiel für eine Alzheimer-Stiftung in ihrer Heimat Schottland.

Rudern, Essen, Schlafen – so gestaltet sich der Tages- und Nachtrhythmus der Teilnehmer, die sich einer schier unvorstellbaren körperlichen und psychischen Herausforderung stellen.

Auf der Website www.taliskerwhiskyatlanticchallenge.com kann die Route der Boote verfolgt werden.

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