Die Eigentümer des Militärgeländes Hoya Fría stellen der Regierung ein Ultimatum


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Säumiger Mieter

Die Familie, die Eigentümerin des Geländes von Hoya Fría im Süden von Santa Cruz ist, auf dem sich eine militärische Einrichtung des spanischen Verteidigungsministeriums befindet, muss sich weiterhin in Geduld fassen. Dolores de Cospedal, die neue spanische Verteidigungsministerin, hat entschieden, die Prüfung des Verkaufsangebots für das Gelände vorerst zu stoppen. Die Angelegenheit läuft bereits seit 1997, als Eduardo Serra der zuständige Minister war. 2007 hatte der Oberste Gerichtshof entschieden, der Teil des Geländes müsse zurückgegeben werden, auf dem sich die Militäreinrichtungen befinden. Doch das Ministerium schaltete auf stur, und erst als das Gericht 2009 mit der Vollstreckung des Urteils und Räumung drohte, zeigte es sich bereit, einen Mietvertrag auf vier Jahre zu unterzeichnen. Man brauche Zeit, um die Sache zu prüfen, hatte die damalige Ministerin erklärt. Unter Verteidigungsminister Morenés von der PP verstrich nicht nur die Mietdauer, sondern auch eine Vertragsverlängerung ohne Entscheidung. Die neue Ministerin hat jetzt erneut eine Prüfung des Verkaufsangebots vertagt. Kaufen oder räumen, verlangen die Eigentümer, doch auch die höchstrichterliche Entscheidung hat ihnen bislang nicht geholfen.

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