Neue Ausgrabungen


Der Zweck der in den Basalt gehauenen Kanäle der „Quesera de Zonzamas“ ist bis heute nicht geklärt. Foto: Frank Vinzentz

Die Inselregierung stellt 420.000 Euro für die Fortsetzung der archäologischen Arbeit in Zonzamas und Fiquinineo bereit

Lanzarote – Die Ausgrabungen in den wertvollen vorspanischen Ausgrabungsstätten Fiquinineo und Zonzamas in Teguise auf Lanzarote werden im kommenden Jahr fortgesetzt. Die Inselregierung hat für diese Aufgaben einen Posten von 420.000 Euro vorgesehen, um die Fortsetzung der Forschungsarbeit von 2013 und 2016 zu ermöglichen.

Für Zonzamas, wo in der Zukunft ein Museum entstehen soll, sind davon fast 300.000 Euro vorgesehen. Dadurch kann die Arbeit vor Ort für zehn Monate finanziert, und das Ausgrabungsfeld gegebenenfalls erweitert werden. Es sollen zudem Maßnahmen ergriffen werden, den Ort, der relativ leicht zugänglich ist, besser als bisher vor Vandalismus zu schützen.

In Fiquinineo, wo schon 1986 die ersten Ausgrabungen durchgeführt wurden, soll mit einem Budget von gut 120.000 Euro acht Monate lang gearbeitet werden. Unweit von Famara gelegen, handelt es sich um eine ursprünglich von Ureinwohnern bewohnte Ansiedlung, in der später, nach der Besetzung Lanzarotes zu Beginn des 15. Jahrhunderts, hauptsächlich Mauren lebten, die aus Afrika herübergebracht worden waren.




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