La Palma erwartet hervorragende Winter-Saison


Im Beisein von Fernando Candela (4.v.l.) wurde am 30. November auf dem Flughafen Mazo ein Airbus 320 auf den Namen „La Palma“ getauft. Bereits seit einiger Zeit setzt Iberia Express auf La Palma und bietet eine tägliche Verbindung mit Madrid an. Foto: EFE

Zum ersten Mal wird die Grüne Insel mit elf Ländern verbunden sein

La Palma – Die Grüne Insel wird im Dezember Flüge aus elf verschiedenen europäischen Ländern empfangen. Noch nie zuvor waren die Quellmärkte derart weit gefächert.

Jahrelang konnten die touristischen Unterkünfte und Unternehmen dank der Gäste aus Deutschland gerade knapp überleben. Dann kamen nach und nach neue Verbindungen mit Belgien und Holland. Die Flugverbindungen mit dem Festland (Madrid und Barcelona) sowie den anderen Kanarischen Inseln brachten hingegen nur wenige spanische Besucher, wie am Beispiel der von Iberia Express betriebenen Flüge ersichtlich ist, die zu 58% von europäischen Urlaubern, insbesondere Deutschen, gebucht werden.   

In diesem Winter nun wird der Urlaubssektor La Palmas die Krise für beendet erklären können. Die politische Instabilität in vielen mit den Kanaren konkurrierenden Winter-Urlaubszielen hat dazu geführt, dass die Reiseveranstalter ihr Angebot auf die Kanarischen Inseln konzentrieren. Das von den typischen Urlaubsinseln Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote gemeldete „Overbooking“ kommt in diesem Winter unter anderem der Insel La Palma zugute, auf die verschiedene Reiseveranstalter ausgewichen sind.

Erwartet werden Flüge aus Deutschland, Belgien, Holland, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz und Island. Wobei es sich bei dem letzteren Quellmarkt um eine absolute Neuheit handelt. Der Flug von Island wird am 22. Dezember auf dem Flughafen Mazo erwartet.

Der Tourismusverband ließ verlauten, die Prognosen für die Wintersaison seien „hervorragend“. Die Unterkünfte gehen davon aus, dass über die Feiertage alle ihre Zimmer belegt sein werden.

Auf La Palma sieht man sich nun plötzlich vor dem Problem, möglicherweise nicht genügend Unterkünfte zu haben, welche die in Zukunft erwartete Nachfrage bedienen können. Der Verband führte an, dass innerhalb eines Jahrzehnts nur ein Hotel – das Hacienda de Abajo in Tazacorte mit 32 Zimmern – eröffnet wurde, während gleichzeitig mit der Schließung des Hotels Maritim in Santa Cruz sogar Zimmer weggefallen sind.

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