La Graciosa noch lange kein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit


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Mindestens noch ein weiteres Jahr wird es dauern, bis die kleine Kanaren-Nebeninsel La Graciosa eine anständige Mülldeponie erhält. Erst dann darf auch die bisherige illegale Müllhalde des Eilands versiegelt werden.

Die Kosten für die Versiegelung belaufen sich auf knapp 500.000 Euro. Vorher soll ein Großteil des teils völlig willkürlich in einem Barranco abgelegten Mülls nach Möglichkeit sortiert und zur umweltgerechten Entsorgung nach Lanzarote gebracht werden.

Für die neue Mülldeponie ist ein Ort in der Mitte der Insel vorgesehen. Dort soll auch die neue Kläranlage gebaut werden. Die Verwaltung der Gemeinde Teguise auf Lanzarote, zu der die Insel La Graciosa gehört, hofft, auf diesem Weg das Eiland in ein „Vorbild an Nachhaltigkeit“ auf den Kanaren zu verwandeln.

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