„Silbo“ auf großer Ozean-Reise


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Robotertauchboot sammelte wichtige Daten

Nach 2.870 Seemeilen und elf Monaten beendete das autonome Robotertauchboot (AUV) „Silbo“ die erste Etappe der internationalen Forschungsmission Challenger One und wurde Ende Mai nördlich von Gran Canaria aus dem Wasser gefischt.

Am 23. Juni 2011 wurde der Unterwassergleiter, zu Ehren La Gomeras typischer Pfeifsprache „Silbo“ genannt, in Island zu Wasser gelassen. Auf seiner Reise sammelte das AUV diverse Daten über den Zustand des Atlantiks, die sowohl für die Forschung als auch für Unternehmen von hohem Wert seien, kommentierte Antonio González Ramos vom Forschungsteam. So konnten zum ersten Mal die direkten Auswirkungen tropischer Hurrikane, in diesem Fall von Katja und Irene, auf den Ozean und den Wärmestrom untersucht werden. Wichtige Erkenntnisse, die zur Verbesserung der Wettervorhersagen beitragen werden. Ende Mai schließlich sammelte die Seerettung „Silbo“ auf.

Das internationale Projekt wird von der Fakultät für Meereswissenschaften und dem Universitätsinstitut für intelligente Systeme und numerische Anwendungen im Ingenieurswesen der Universität von Las Palmas de Gran Canaria aus geleitet.

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