Ins Meer gezogen


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Ein Toter und ein Vermisster durch Badeunfälle

Ein deutscher Urlauber wird vermisst, nachdem es ihm beim Schwimmen am Benijo-Strand im Anagagebirge nicht gelang, ans Ufer zurückzukehren.

Teneriffa/La Palma – Der Versuch seines Sohnes, ihm zu helfen, misslang tragischerweise. Die mehrtägige Suche nach dem Verschwundenen blieb erfolglos.

Die Strände im Anaga gelten wegen der starken Strömungen, gegen die ein Schwimmer kaum ankommen kann, als die gefährlichsten der Insel. Es wird empfohlen, nicht bis zur Erschöpfung gegen solche Strömungen anzukämpfen, sondern sich treiben zu lassen und Kräfte zu sparen, bis man in ruhigeres Wasser kommt, um dann erst zu versuchen, die Küste oder gegebenenfalls die Boote der Rettungskräfte zu erreichen.

Auch auf La Palma ist ein deutscher Urlauber am Strand ums Leben gekommen.  Der 64-Jährige wurde an der Playa de Lomada Grande in Garafía zusammen mit einem achtjährigen Kind durch die stürmische Brandung ins Meer gezogen. Zeugen des Unfalls gelang es, dem Kind zu helfen, unverletzt aus dem Wasser herauszukommen. Der Erwachsene konnte erst durch die herbeigerufenen Rettungskräfte aus dem Meer geborgen und in eine Klinik geflogen werden. Alle Wiederbelebungsversuche waren jedoch vergeblich.

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