Zwei Pateras in 24 Stunden


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Gran Canaria – Innerhalb von nur 24 Stunden sind im Süden Gran Canarias zwei Immigrantenboote mit insgesamt 90 Menschen an Bord gelandet.

Das erste, das mit 22 Personen besetzt war, wurde von einem Patrouillenboot der Guardia Civil entdeckt und in den Hafen von Arguineguín in Mogán gebracht. Vier von ihnen mussten wegen leichter Verletzungen bzw. Unwohlsein in einem Ärztezentrum behandelt werden. Die Insassen dieses ersten Bootes stammen aus Nordwestafrika, zwölf von ihnen könnten Minderjährig sein.

Ein zweites Boot, das mit 67 Afrikanern besetzt war, wurde nach einem Tag der Suche von einem Flugzeug der Luftrettung 140 Seemeilen vor Maspalomas entdeckt. Eine gemeinnützige Organisation hatte die Rettungskräfte informiert, dass ein Boot von Kap Bojador in Westsahara aus in See gestochen war. Die Insassen wurden von einem Rettungsboot an Land gebracht.

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