Die „echten“ Probleme kanarischer Unternehmer


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Regionalpräsident Fernando Clavijo befragte Geschäftsleute über die tatsächlichen Hürden bei der Ausübung ihrer Tätigkeit

Vor Kurzem setzte sich Fernando Clavijo mit acht kanarischen Unternehmern im Kongresszentrum von Puerto del Rosario an einen Tisch, um sich über die realen Probleme neuer und innovativer Unternehmen in Kenntnis setzen zu lassen.

Der Regionalpräsident zeigte reges Interesse an ihren Sorgen und Anregungen. 

„Wir müssen Sie anhören. Welche Ideen können Sie uns geben? Was haben wir falsch gemacht“, fragte Clavijo die Anwesenden. Die acht Unternehmer hatten die Einladung Clavijos angenommen und sprachen – ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen – offen über ihre Lage sowie die Vor- und Nachteile für Unternehmer auf den Kanaren.   

Als besonders problematisch bezeichneten die Unternehmer die fehlenden oder ungenügenden Finanzierungsmöglichkeiten, die Einschränkungen des inselbedingt limitierten Marktes, die Notwendigkeit, im Falle bestimmter Behördenvorgänge auf die Insel der Provinzhauptstadt reisen zu müssen, aber vor allem die ausufernde Bürokratie. Weiterhin führten die Geschäftsleute die exzessive Abhängigkeit von außen, die Einschränkungen des E-Commerce, den Mangel an qualifiziertem Personal und die fehlende Investitionsbereitschaft an.

Die anwesenden Unternehmer repräsentierten unterschiedliche Unternehmenssparten: Gloria Eisman von Lightbee (LED-Lampen und VLC-Technologie), Andrés Sanfiel von B-Graffos (Verbesserung der mentalen Stärke von Sportlern), Pedro Fernández von Natural Optics Vermas (erster Anbieter Spaniens der Optischen Kohärenztomografie), Iván Alonso von Oceomic (Entwickler und Hersteller von Geräten zur Meereserforschung, Biotechnologie), Nicolás Girota von Titan Box Wear (innovative Sportbekleidung), der Vertreter von Leben de Fabricados (Hersteller von Quesadillas), Marcos Martón von 4D3 (Computeranimation) und Raúl Falcón von Brinergy (Wasseraufbereitung) stehen für das junge, innovative Unternehmertum der Kanaren. 

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