Flughafengebühren werden um 11% gesenkt


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Die Unternehmer des Tourismussektors hoffen, dass sich damit auch Flugpreise reduzieren

Madrid/Kanarische Inseln – Die Regierung hat beschlossen, die Flughafengebühren zwischen 2017 und 2021 um 2,2% pro Jahr abzusenken, sodass diese Gebühren 2021 um knapp elf Prozent günstiger sein werden als heute. Damit verfolge der Ministerrat, die Wettbewerbsfähigkeit der spanischen Flughäfen zu verbessern und diese für internationale Airlines attraktiver zu machen, erklärte Transportminister Íñigo de la Serna nach der Kabinettssitzung. Die Voraussehbarkeit der Gebührenentwicklung in den kommenden Jahren sei „grundlegend für die Geschäftsplanung der Fluggesellschaften und eine Garantie für die Investoren“.

Rafael Gallego, Präsident des Dachverbandes der Reisebüros CEAV, glaubt, dass sich die gesenkten Flughafengebühren positiv auf die Ticketpreise auswirken werden. „Den Druck auf die Airlines zu senken bedeutet, Urlauber zu gewinnen, womit wiederum Aena die Gewinne steigern wird.“ Die Senkung der Flughafengebühren sei also für alle positiv.

Für mehr Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft

Auf den Kanarischen Inseln begrüßten die touristischen Unternehmer die Entscheidung. Die Senkung der Flughafengebühren erlaube es, wettbewerbsfähig zu bleiben, wenn die vom Terrorismus betroffenen Urlaubsgebiete wieder auf den Markt drängen würden, hieß es.

José María Mañaricua, Präsident des Verbandes der Hotellerie- und Tourismusunternehmer von Las Palmas (FEHT), bezeichnete die Senkung der Flughafengebühren als „positiv und erforderlich“. „Die Senkung der Gebühren macht uns wettbewerbsfähiger, weil dadurch die Kosten der Fluggesellschaften geringer ausfallen, was sich theoretisch auf die Ticketpreise auswirken sollte.“ Mit günstigeren Flughafengebühren sei es zudem leichter, die Airlines und die Urlauber an das Ziel Kanaren zu binden, insbesondere wenn die Konkurrenzziele Türkei oder Ägypten wieder attraktiver werden.

Jorge Marichal, Präsident des Verbandes der Westprovinz Ashotel, stimmte Mañaricua zu, wies jedoch darauf hin, dass es mindestens genauso wichtig sei, die Investitionen in die Flughäfen zu sichern. Tatsächlich sind in dem von der Regierung beschlossenen „Dokument zur Regelung der Flughäfen“ (Dora) Projekte im Gesamtwert von über 2,6 Milliarden Euro vorgesehen. Laut Marichal sei hier auch der Südflughafen Teneriffas miteinbezogen worden. Die Unternehmer des Inselsüdens hoffen seit Jahren auf eine Erneuerung und Erweiterung.

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