„Spanien darf nicht einschlafen“


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Auf El Hierro erklärte Tourismusminister Soria die Wegweiser für den Sektor

Tourismusminister José Manuel Soria hatte am 12. März alle Leiter der regionalen Tourismusressorts Spaniens zu einer Konferenz in das Parador-Hotel von El Hierro geladen.

Sicherlich wollte der Minister hiermit ein Zeichen setzen und der Welt noch einmal zeigen, wie sicher es auf der Insel ist. Vor allem wurde jedoch hier, auch mit privaten Vertretern der Branche, über die Zukunft des wichtigsten Wirtschaftssektors des Landes diskutiert. Auch stellte Soria den Strategieplan für den Tourismus vor, der als Wegweiser dienen soll und dessen wichtigste Punkte er nach dem Treffen zusammenfasste:

Zum einen dürften neben dem Sonne-und-Strand-Prinzip nicht die anderen touristischen Produkte Spaniens vernachlässigt werden, die immerhin 25% des Angebots ausmachten: Kultur-, Stadt-, Land- und gastronomischer Urlaub.

Zum anderen müsste die Erneuerung „reifer“ Urlaubsorte trotz eingeschränktem Etat weiterbetrieben werden, weil „es viel zu verbessern gibt“.

Auch gab Soria bekannt, dass 36 Millionen Euro zur Verbesserung der touristischen Ausbildung zur Verfügung gestellt worden seien.

Des Weiteren verteidigte der Minister die vermehrte Förderung der zentralen „Marke Spanien“, die perfekt vereinbar sei mit den regionalen Werbeaktionen.

Auch sei den Regionen angeboten worden, die sich im Ausland befindenden staatlichen Tourismusbüros mitzubenutzen.

Soria betonte, „Spanien darf nicht einschlafen“ auf einem immer härter umkämpften Markt. „Dass es sich um ein sehr bekanntes Urlaubsziel handelt, bedeutet nicht, dass keine Werbung mehr nötig ist“, fügte der Minister hinzu.

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