CTA – Kooperation zwischen Japan und Spanien


© G. Pérez

Gemeinsam sollen vier Cherenkov Teleskope auf La Palma errichtet und betrieben werden

Die Pläne, einen Teil des nördlichen Observatoriums des weltumspannenden CTA, des Cherenkov Teleskope Arrays, auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma zu errichten (das Wochenblatt berichtete), nehmen Gestalt an.

Kürzlich haben Spanien und Japan ein Kooperationsabkommen unterzeichnet, welches die Errichtung und den Betrieb von vier Gammastrahlenteleskopen von jeweils 23 Metern Durchmesser ermöglichen wird. Sie dienen der Beobachtung von hochenergetischer Gammastrahlung und Phänomenen, die mit der Erforschung der Dunklen Materie in Zusammenhang stehen. 

Schon im März wurde der Grundstein für das erste der Teleskope gelegt. Bei der Zeremonie war der Physik-Nobelpreisträger und Direktor des Instituts für die Erforschung kosmischer Strahlung an der Universität Tokio, Takaaki Kajita, zugegen. 

Insgesamt werden über Hundert Teleskope gemeinsam die beiden CTA-Observatorien der Nord- und der Südhalbkugel bilden. Mehr als dreißig Länder und rund 1.500 Wissenschaftler und Ingenieure sind an dem Projekt beteiligt. 

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