Im März und April beleuchten eine Vortragsreihe, Konzerte, Ausstellungen und Theater die Wirklichkeit Afrikas
„Enciende Africa“ – Aufmerksamkeit für den schwarzen Kontinent
Die Sparkasse CajaCanarias hat über ihr soziales Werk eine Reihe über Afrika vorgestellt, die sich aus Konferenzen, Vorträgen, Konzerten, Theateraufführungen sowie Kino- und Dokumentarfilmvorführungen zusammensetzt.
06.03.2008 - Teneriffa - Im März und April steht in Santa Cruz de Tenerife mit „Enciende Africa“ der schwarze Kontinent im Vordergrund. Für das breite Publikum bietet die Sparkasse Fotografieausstellungen, Filme und Musik. Zwischen dem 11. März und dem 6. Mai finden jeden Dienstag Gesprächsrunden mit Politikern, Journalisten, Schriftstellern und Volkswirtschaftlern statt. Auf diese Weise soll über die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Wirklichkeit Afrikas debattiert werden. Eingeladen sind unter anderem Federico Mayor Zaragoza, ehemaliger Generaldirektor der Unesco und Minister für Bildung und Wissenschaft, Joaquín Estefanía, Direktor der Tageszeitung El País, und der Schriftsteller José Luis Sampedro. Zu den afrikanischen Persönlichkeiten, die an den Gesprächen teilnehmen werden zählen El Hadji Amadou Ndoye, Professor an der Universität Dakar, und Ndioro Ndiaye, ehemalige Ministerin für Frauen, Kinder und Familie im Senegal. CajaCanarias-Generaldirektor Álvaro Arvelo sprach bei der Vorstellung des Projektes von einer moralischen und wirtschaftlichen Verpflichtung dem afrikanischen Kontinent gegenüber.
Ausstellungen
Vom 10. März bis 6. Mai stellen folgende Fotografen im Espacio Cultural CajaCanarias in Santa Cruz aus: Sebastiao Salgado, Juan Medina, Malick Sidibè (Goldener Löwe der Biennale in Venedig 2007 für sein Lebenswerk), Tarek Ode, Poldo Cebrián, Carlos Schwartz, Álvaro Felgueroso. Bis 30. April werden in den Ausstellungsräumen Sala de Arte Juan Cas und María Rosa Alonso in La Laguna außerdem Bilder von Fotoreportern und von Fernando Moleres und Alejandro Delgado gezeigt. Mit dabei sind auch Bilder von Javier Bauluz, einziger spanischer Pulitzer-Preisträger. Der SPIEGEL schrieb über ihn: „Er fotografiert, wo andere wegsehen: Elend, Krankheit, Tod. Bauluz will, dass die Leute sehen, was sie nicht sehen möchten, er will sie aufscheuchen.“
Theater
Am 10. April wird „La caricia de Dios, Ruanda 1994“ von Paolo de Vita aufgeführt. Am 24. und 25. April wird das Theaterstück „Tombuctú 52 días a camello“ von Ahmed Gazali aufgeführt.
Kino
Im März werden folgende Filme gezeigt: „Africa Paradis“ von Sylvestre Amoussou (3.3.), „Barakat!“ von Djamila Sahraoui (10.3.), „Tartina City“ von Issa Serge Coelo (17.3.), „Tizza Oul“ von Hicham Ayouch (24.3.) und „Rêves de Poussière“ von Laurent Salgues (31.3.).
Dokumentarfilme
Im April: „Cayuco“ von María Miró (7.4.), „Living with Illegals“ von Sorious Samura (14.4.), „14 kilómetros“ von Gerardo Olivares (21.4.), „Semillas que el mar arrastra“ von El Hadji Samba Sarr (28.4.).
Musik
Am 27. März tritt der Gitarrist Afel Bocoum auf. Am 3. April steht ein Konzert des vielseitigen Sängers und Musikers Richard Bona auf dem Programm. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen beträgt je 5 Euro und die Einnahmen fließen in Kooperationsprojekte mit Afrika.