Deutscher Architekt wirkt an Kunstprojekt im TEA mit
„Die Möglichkeit einer Insel“
Der auf La Palma niedergelassene deutsche Architekt Lars Behrendt beteiligt sich im Museum TEA in Santa Cruz de Tenerife an dem Projekt „Arterias Visuales“.
11.02.2011 - Teneriffa - Dieses ambitionierte Projekt verwandelt fünf Ausstellungsräume über einen Zeitraum von drei Monaten in eine interaktive Bühne für die Arbeit von sieben Künstlern. Die ausgewählten Künstler haben die Möglichkeit ihre Werke zu erschaffen, während die Museumsbesucher diese betrachten und mit diesen interagieren können. Den Künstlern werden jeweils 70 bis 90 qm große Ausstellungsräume zur Verfügung gestellt, in denen sie an an fünf Tagen der Woche mindestens fünf Stunden arbeiten sollen. Das Thema von Lars Behrendt lautet „Die Möglichkeit einer Insel“. Hierzu plant er im TEA ein großes Modell einer künstlichen Insel, die sich mit den Besonderheiten der Insel an sich, dem Leben auf einer Insel und im Speziellen mit den Kanaren auseinandersetzt. Lars Behrendt möchte dabei das Publikum einbeziehen. Er ist an der Meinung der Besucher interessiert, möchte mit ihnen über das Projekt sprechen. Am 19. und 20. Februar lädt er Besucher von 10 bis 20 Uhr ein, die Ausstellung zu besuchen und Gegenstände in das Museum mitzubringen, die anschließend eine Woche ausgestellt werden. Dem Beispiel Marco Polos folgend sind die Besucher aufgerufen, einen Gegenstand in das Museum zu bringen, der das Besondere der Insel beschreibt. Einzige Einschränkung ist, dass die Gegenstände nicht unverhältnismäßig groß sind, sprich eine „handliche“ Größe haben, da der Platz begrenzt ist.
Tenerife Espacio de las Artes Avda. de San Sebastián, 10 38003 S/C de Tenerife www.teatenerife.es