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Salomé, I Pagliacci, La Voix Humaine, Der Schauspieldirektor, La Canterina und La Cenerentola

Teneriffas Opernfestival 2009 vielversprechend

Giancarlo del Monaco, Sohn des legendären italienischen Tenors Mario del Monaco und einer der renommiertesten Direktoren des internationalen Musiktheaters, hat in diesem Jahr die Leitung der Opernfestspiele von Teneriffa inne, die am 17. September im Auditorium von Santa Cruz beginnen.



Giancarlo del Monaco, La Lagunas Bürgermeister Fernando Clavijo, die regionale Kultusministerin Milagros Luis, der Kulturbeauftragte des Cabildos TF Cristóbal de la Rosa und der Präsidenten des Verbands der Opernfreunde, Javier Martínez (v.l.n.r.)
Fotogalerie© EFE
Giancarlo del Monaco, La Lagunas Bürgermeister Fernando Clavijo, die regionale Kultusministerin Milagros Luis, der Kulturbeauftragte des Cabildos TF Cristóbal de la Rosa und der Präsidenten des Verbands der Opernfreunde, Javier Martínez (v.l.n.r.)
18.06.2009 - Teneriffa - Zugegebenermaßen, so Del Monaco, sei dieses Jahr angesichts der Krise weltweit für alle Schauspielhäuser ein schwieriges Jahr. Für Teneriffas Opernfestival sind 1,5 Millionen Euro bereitgestellt, praktisch die gleiche Summe wie im Vorjahr, was Del Monaco als „zwar nicht elastisch, aber doch ausreichend“ für erstklassige Opernqualität bewertet.
Del Monaco freut sich darauf, „mit einem der besten Orchester Spaniens“ und hervorragenden spanischen Opernsän­gern zusammenzuarbeiten, die in Spanien selbst zwar weniger berühmt sind, international jedoch eine steile Karriere machen, wie beispielsweise Nicola Beller Carbone, die die Titelrolle der „Salomé“ singt und mit dieser Aufführung in Spanien debütiert.
„Salomé ist eine modernere Oper, die 1905 von Richard Strauss komponiert wurde. Nicht jedes Orchester kann die schwierige Partitur bewältigen, aber Teneriffas Symphonieorchester ist dazu in der Lage“, so Del Monaco (bei Salomé sitzen über 100 Musiker im Orchestergraben). „Die Uraufführung in Dresden war seinerzeit ein moralischer Skandal – die Geschichte vom gealterten Herodes, der sich in ein junges Mädchen verliebt, das noch dazu  seine Stieftochter ist und die als Lohn für ihren Schleiertanz den Kopf von Johannes dem Täufer fordert – aber wenn wir das Opernrepertoire auf kriminalitätsfreie Opern beschränken wollten, dann müssten wir 90% der Opern streichen. Oper steht nun einmal für Liebe und Leidenschaft.“

Salomé
17. und 19. September, 20:30 Uhr, Auditorium, Santa Cruz
Oper von Richard Strauß (ein Akt, 4 Szenen) nach dem gleichnamigen Drama von Oscar Wilde. Ort und Zeit: Eine große Terrasse im Palast des Herodes, zur Zeit der Regierung Herodes II. Antipas. Das Werk wird erstmalig auf Teneriffa als Oper aufgeführt, wenngleich Musikfreunde sich vor einigen Jahren an den brillanten Stimmen der Staatsoper Stuttgart erfreuen konnten, die Salomé damals in Konzertfassung vortrugen.

Rossini-Gala
24. und 26. September, 20:30 Uhr, Auditorium, Santa Cruz
Berühmte Rossini-Arien, gesungen von der Sopranistin Marianna Pizzolato und dem Tenor Maxim Mironow. Teneriffas Symphonieorchester spielt unter der Leitung von Alessandro Vitiello.

La Cenerentola
6., 7., 8. und 9. Oktober, Auditorium, Santa Cruz.
„Aschenputtel“, Oper in 2 Akten, von Gioacchino Rossini (1817). Diese Inszenierung ist speziell auf das junge Publikum zugeschnitten. Es gibt Sonderkarten für Familien und Schulen.

Rezital: Werke des spanischen Komponisten Vincente Martín i Soler
25. Oktober, 20:30 Uhr, Teatro Leal, La Laguna
Canciones Italianas de Martin i Soler, gesungen von der Sopranistin Silvia Vázquez und der  Mezzosopranistin Laura Godoy, am Flügel begleitet von Marco Medved.

Der Schauspieldirektor und La Canterina
20., 22. und 24. Oktober, Teatro Leal, La Laguna
„Der Schauspieldirektor“, musikalische Komödie von Wolfgang Amadeus Mozart in einem Akt, aus dem Jahre 1786. Klassische Verwechslungskomödie, in der Mozart die Hauptrolle nach seinem Librettisten Emanuel Schikaneder benannt hat. Es geht, wie so oft bei Mozart, um die Liebe zweier junger Leute, die durch List schlussendlich triumphiert.
„La Canterina“ (Die Sängerin), ebenfalls eine Opera buffa in zwei Akten, aus dem Jahre 1766 von Joseph Haydn. Die junge Sängerin Gasparina wird von dem ältlichen Don Pelagio unterrichtet, der in sie verliebt ist. Sie will ihn eigentlich nur als Lehrer und tändelt gleichzeitig mit dem jungen reichen Nachbarn Don Ettore (eine klassische Hosenrolle) herum. Zum Schluss hat sie beide soweit, dass sie ihr aus der Hand fressen. Die Produktion kommt aus dem Opernhaus Lausanne auf die Insel.

I Pagliacci und La Voix Humaine
3., 5. und 7 November, Auditorium, Santa Cruz
Pagliacci (Der Bajazzo) ist eine veristische Oper in 2 Akten und einem Prolog von Ruggiero Leoncavallo aus dem Jahr 1892. Oper in der Oper: Drama einer Schauspieltruppe um einen eifersüchtigen Ehemann, der während einer Aufführung vor dem Publikum letztendlich seine ungetreue Gattin und ihren Liebhaber ersticht.
„La Voix Humaine“ (Die menschliche Stimme) Oper in einem Akt von Francis Poulenc (1959). Paris, Gegenwart. Eine Frau ist von ihrem Geliebten verlassen worden. In einem langen, schmerzhaften Telefongespräch versucht sie ihn vergeblich wiederzugewinnen, bevor sie die Wahrheit erkennen muss.

Außerdem findet am 18. September eine Vortrags-Hommage für den vor 10 Jahren verstorbenen kanarischen Tenor Alfredo Krauss im Auditorium von Santa Cruz unter Leitung des renommierten Musikkritikers Arturo Reverter statt.

Kartenbestellungen telefonisch über 902 317 327 (Mo-Fr 10.00-19.00 Uhr), an der Theaterkasse des Auditoriums (Mo-Fr 10.00-15.00 Uhr; Sa 10.00-14.00 Uhr), Theaterkasse Teatro Leal (Mo-Fr 10.00-14.00 u. 17.00-20.00 Uhr; Sa 10.00-14.00 Uhr) oder an den Multiservice-Bankterminals von CajaCanarias oder per Internet unter www.auditoriodetenerife.com.
Preise: 55, 40, 30 y 20 Euro für alle Opern; 30 und 20 Euro für das Rossini-Rezital und 15 Euro für das Martin i Soler-Rezital. Abonnements für alle Verantaltungen mit 25% Rabatt nur an den Theaterkassen des Auditoriums und Teatro Leal.






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