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Ausgabe: Nr. 212 (15/2014) vom 6. - 19. August 2014
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Nordkrankenhaus soll nun erst 2013 voll in Betrieb genommen werden können

Die unendliche Geschichte

Das Hin und Her um die Fertigstellung des Nord- und des Südkrankenhauses nimmt kein Ende. Die im diesjährigen Haushalt vorgesehenen Posten reichen bei Weitem nicht aus, sodass die vollständige Inbetriebnahme des Krankenhauses bei Icod de los Vinos mittlerweile auf 2013 verschoben wurde und die für das kommende Jahr geplante Fertigstellung des Krankenhauses bei Los Cristianos immer stärker angezweifelt wird.



Im Haushalt 2012 ist nur ein Posten von 600.000 Euro für das Nordkrankenhaus vorgesehen. Laut Mercedes Roldós, ehemalige Leiterin des Gesundheitsressorts, werden jedoch 13 Millionen Euro benötigt, um das Krankenhaus auszustatten.
Fotogalerie© fotosaereasdecanarias.com
Im Haushalt 2012 ist nur ein Posten von 600.000 Euro für das Nordkrankenhaus vorgesehen. Laut Mercedes Roldós, ehemalige Leiterin des Gesundheitsressorts, werden jedoch 13 Millionen Euro benötigt, um das Krankenhaus auszustatten.
14.01.2012 - Teneriffa - Erst einmal nur Ärztezentrum

Nachdem die Coalición Canaria (CC) schlussendlich doch noch der Aufnahme eines Postens von 600.000 Euro für die Ausstattung des Nordkrankenhauses zugestimmt hatte (das Wochenblatt berichtete), hagelte es erst recht Kritik.
Mercedes Roldós, ehemalige Leiterin des Gesundheitsressorts und Sprecherin der Partido Popular (PP) für das Gesundheitswesen, entrüstete sich über die geringe Summe, die keinesfalls ausreichen würde, und bezeichnete das Handeln der Regierungskoalition als Irreführung der Bürger. Laut Roldós müssten 13 Millionen Euro für die vollständige Inbetriebnahme aufgebracht werden – mehr als sieben Millionen Euro für die Ausstattung und sechs Millionen Euro für das Personal. Roldós führte aus, dass allein das CT mehr als die veranschlagten 600.000 Euro koste. In Bezug auf die „Idee“ von Brígida Mendoza, derzeitige Leiterin des Gesundheitsressorts, Personal anderer Krankenhäuser ins Nordkrankenhaus zu versetzen, stellte Roldós die Frage, wie dies bei  der bereits unzureichenden Belegschaft und einer Milliardenkürzung bei den Personalkosten bewerkstelligt werden könnte.
Am 29. Dezember schließlich gab Brígida Mendoza zu, dass im Laufe dieses Jahres nach und nach verschiedene Bereiche in Betrieb genommen, alle Bereiche jedoch erst 2013 zur Verfügung stehen würden, „wenn es die wirtschaftliche Lage zulässt“. So soll es in diesem Jahr nur eine Art Ärztezentrum für Notfälle, Sprechstunden, Röntgen, Rehabilitation und Betten für chronisch Kranke geben. Die Einrichtung von Operations- und Kreißsälen sowie des Labors wird verschoben.

Kein oder zu wenig Geld fürs Südkrankenhaus

Hinsichtlich der Fertigstellung des Südkrankenhauses sieht es kaum besser aus.
Jordi Esplugas von der Bürgerplattform Pro Südkrankenhaus bezeichnete den Drei-Millionen-Euro-Posten für dieses Jahr als „lächerlich“. Mit diesem Betrag sei eine Fertigstellung und Inbetriebnahme im kommenden Jahr unmöglich.
Esplugas wies darauf hin, dass die Arbeiten am sozialgesundheitlichen Zentrum seit Ende 2010 brachlägen und die Struktur des Gebäudes und die Maschinen bereits verrotteten. Schuld daran sei die schlechte Zahlungsmoral der kanarischen Regierung, die ihren Anteil weder 2010 noch 2011 geleistet haben soll.






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