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Ausgabe: Nr. 219 (22/2014) vom 18. November - 2. Dezember 2014
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Bericht über die Lage im Gesundheitssektor

Über drei Monate Wartezeit für Operationen

Die kanarische Gesundheitsministerin Mercedes Roldós und der Chef des kanarischen Gesundheitsdienstes SCS, Guillermo Martinón, präsentierten auf einer Pressekonferenz die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung des kanarischen Gesundheitswesens.



Ministerin Mercedes Roldós stellte die Zahlen vor.
Fotogalerie© GobCan
Ministerin Mercedes Roldós stellte die Zahlen vor.
19.02.2010 - Kanarische Inseln - Danach wurden im Jahr 2009 in den 370 öffentlichen kanarischen Gesundheitszentren, hier „Centro de Salúd“ genannt, insgesamt 18,4 Millionen Sprechstunden („Consultas“) abgehalten und 115.000 chirurgische Eingriffe vorgenommen.
Ein heißes Diskussionsthema sind schon seit längerem die langen Wartezeiten im staatlichen Gesundheitswesen, wenn Operationen anstehen. Hier soll statistisch gesehen eine leichte Besserung eingetreten sein, wie Ministerin Roldós meinte. Die Zahl derer, die mehr als ein halbes Jahr auf ihre Operation warten müssen, habe um 24 % abgenommen, gab sie sichtlich zufrieden
bekannt. Allerdings hat die durchschnittliche Wartezeit  nur um 10 % abgenommen und liegt noch immer über drei Monate. Die lange Warteliste führt auch zu dem Trend, immer mehr Operationen ambulant, d.h. ohne Krankenhaus­aufenthalt durchzuführen.

Hohes Defizit

Die Gesamtausgaben im Gesundheitswesen betrugen im vergangenen Jahr auf den Kanaren 2,929 Milliarden Euro, wovon der spanische Staat nur etwa die Hälfte bezahlt. Davon wurden 29,6 Millionen für „Infrastruktur“ also Bau, Renovierung und Equipment, ausgegeben. Das Defizit von 1,393  Milliarden Euro muss die kanarische Regierung selbst tragen, es entspricht ungefähr dem Personalkostenanteil des Gesundheitsetats. Die Kanaren erhalten damit, nach der Provinz Valencia, den geringsten Anteil ihrer Gesundheitskosten vom spanischen Staat erstattet, was von Roldós als Benachteiligung ausgelegt wird. Eine neue Gebührenordnung hat u.a. die Tagessätze für die Patienten, die auf anderen Inseln oder auf dem Festland behandelt werden müssen, von 18 auf 50 Euro erhöht, wodurch die Gesamtausgaben für die über 16.000 betroffenen Patienten auf 1,6 Millionen anstiegen. Auch der Ankauf von Impfstoff für die Schweinegrippe-Impfungen, die sich dann aber fast niemand antun wollte, erhöhte die Kosten. Insgesamt wurden 2009 über 12 Millionen Euro allein für diverse Impfstoffe ausgegeben. Interessante Details der Statistik sind, dass kanarenweit täglich etwa 1.000 Notfallanrufe entgegengenommen und über 100 wissenschaftliche Artikel von der Internetseite des SCS abgerufen werden.






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