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Ausgabe: Nr. 115 vom 21. Juli - 10. August 2010
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Llamazares fordert weltweite Rehabilitation

FBI entschuldigt sich für peinliche Foto-Panne

Von höchster Stelle des FBI kam jetzt eine Entschuldigung an den spanischen Abgeordeten Gaspar Llamazares (Vereinigte Linke), dessen Foto zur Aktualisierung des Phantombilds von Osama Bin Laden in den Fahndungsakten des FBI verwendet wurde.



Nur scheinbar amüsiert: Gaspar Llamazares reicht die Stellungnahme des FBI nicht aus.
Galerie© EFE
Nur scheinbar amüsiert: Gaspar Llamazares reicht die Stellungnahme des FBI nicht aus.
19.02.2010 - Spanien - Madrid - Der stellvertretende FBI-Direktor Christian Hassell „bedauert diesen unglücklichen Vorfall“ und die „möglicherweise unerwünschte Aufmerksamkeit“, die diese Angelegenheit auf Llamazares gezogen hat.
„Jegliche Verbindung“, so heißt es weiter, „zwischen dem Bild von Llamazares und Bin Laden“ sei „vollkommen unbeabsichtigt“ gewesen. Das FBI ermittele in dieser Angelegenheit und gebe jetzt neue Richtlinien für die Erstellung von Phantombildern heraus, damit sich ein derartiger Vorfall nicht wiederholen könne. Es handele sich dabei jedoch um interne Ermittlungen, so dass weder Llamazares selbst noch die spanische Regierung über den Inhalt informiert werde, so wie Llamazares es eingefordert hatte.
Somit ist lediglich bekannt geworden, dass ein namentlich nicht genannter Gerichtsgraphiker des FBI das verwendete Foto bei Google gefunden habe. Llamazares reicht diese Stellungnahme nicht aus. Er fordert Information darüber, ob möglicherweise Archive über offizielle Institutionen existieren, in denen Informationen über Mitglieder und deren politische Ideologie enthalten sind. Außerdem fordert er sämtliche Möglichkeiten seiner Rehabilitation sowohl in Spanien als in der ganzen Welt ein, um jeglichen Zweifel an seiner persönlichen Integrität hinsichtlich Verbindungen zu terroristischen Organisationen auszumerzen.



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