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Ausgabe: Nr. 263 (18/2016) vom 21. September - 4. Oktober 2016
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Der kleine Felix wird seit drei Jahren gesucht

Hilferuf

„Wir sprechen noch immer von einem vermissten Kind und nicht von einem toten“, sagen Johann und Maria Schmitz aus Oftersheim in Deutschland. Die Großeltern suchen seit drei Jahren ihr Enkelkind. Sie vermuten, dass es ins Ausland verschleppt wurde.



Felix Heger ist seit einem Besuch bei seinem Vater im Januar 2006 spurlos verschwunden. So könnte Felix Heger, der im April dieses Jahres sechs Jahre alt wurde, heute aussehen.
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Felix Heger ist seit einem Besuch bei seinem Vater im Januar 2006 spurlos verschwunden. So könnte Felix Heger, der im April dieses Jahres sechs Jahre alt wurde, heute aussehen.
06.08.2009 - Spanien - Oftersheim - Die Sorgen, die Nöte und das Bangen um ihren geliebten Enkel haben Großvater Johann Schmitz (74) gezeichnet. Dennoch hat er die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sein Enkel­sohn noch immer lebt, und zwar im Ausland. Felix wäre inzwischen sechs Jahre alt und die Großeltern und seine Mutter Manuela hätten liebend gerne am 8. April dieses Jahr seinen Geburtstag mit ihm gefeiert – wenn er bei ihnen wäre.
Doch von Felix fehlt seit 2006 jede Spur. Der kleine Junge, damals noch nicht mal drei Jahre alt, wurde vom Vater Michael Heger am 6. Januar zum Umgangswochenende abgeholt. Die Eltern von Felix waren geschieden, doch das Besuchsrecht war geklärt. Am 8. Januar sollte Felix um 18 Uhr zurückgebracht werden. Doch Mutter und Großeltern warteten bis heute vergeblich.
Zwei Tage später fand man Hegers Auto (weißer Opel Astra, älteres Baujahr) im badischen Bühlertal auf einem Waldparkplatz, doch von Vater und Kind gab es keine Spuren, obwohl man das dortige Felsengelände großräumig absuchte. Sechs Wochen später fand man jedoch auf einem Waldweg in diesem Gebiet die Leiche des Vaters. Er hatte sich mit einem Cocktail aus Alkohol und Tabletten umgebracht. Ein Abschiedsbrief gab keinerlei Aufschluss darüber, was aus Felix geworden war. Die Untersuchungen haben ergeben, dass Felix nicht in Bühlertal gewesen sein könnte.
Bis heute tappen die Ermittler und die Familie im Dunkeln. „Solange wir nicht wissen, was aus unserem Enkel geworden ist, kommen wir nicht zur Ruhe“, sagt Oma Maria Schmitz.
Denn es gibt einen Hoffnungsschimmer: Michael Heger bewegte sich in esoterischen und sektenähnlichen Kreisen, wollte seinen Sohn alternativ aufwachsen sehen, hielt sich immer wieder im europäischen Ausland auf. Die Großeltern haben nun von Spezialisten ein Fahndungsfoto erstellen lassen, das Felix zeigt, wie er heute mit sechs Jahren aussehen könnte.
Daher folgende Fragen:
– Wer kennt ein Kind, das seit 2006 oder später in Ihrem Umfeld lebt?
– Wer kennt ein Kind, das eventuell die Landessprache nicht gut kann?
– Wer kennt eine eventuell ausländische Familie, die ein Kind in diesem Alter hat, das Ähnlichkeit mit Felix hat?






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