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Ausgabe: Nr. 115 vom 21. Juli - 10. August 2010
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Maximal 43 Cent pro Minute

Billiger Urlaubsplausch per Handy

Pünktlich zum Start der Sommerferien wurden die Preise für SMS und Handy-Gespräche im EU-Ausland billiger.



16.07.2009 - Spanien - Madrid - Seit dem 1. Juli kosten abgehende Anrufe im Ausland nur noch maximal 43 Cent pro Minute und eingehende Gespräche 19 Cent, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Das bedeutet einen Abschlag von sieben beziehungsweise elf Prozent zu den bisherigen Preisen. Bei SMS gilt ein Höchstpreis von 11 Cent (plus MwSt.).
Außerdem müssen die Anbieter ab Juli eine günstigere Taktung anbieten: Bislang rechneten die meisten Betreiber im Minutentakt ab, nun gilt nach der ersten halben Minute sekundengenaue Abrechnung. Allein dadurch könnten die Verbraucher nach Angaben der EU-Kommission gut 20 Prozent sparen.
Wer im Urlaub über den heimischen Netzbetreiber mit dem Handy oder Laptop im Internet surft, bekommt ab sofort bei jeder Verbindung Informationen über die Roaming-Preise in dem betreffenden Land zugesandt. Spätestens ab 1. März 2010 müssen die Betreiber zum Schutz ihrer Kunden außerdem anbieten, die Verbindung bei Erreichen eines bestimmten Betrags zu kappen. Damit sollen unerwartet hohe Rechnungen verhindert werden. Für Verbraucher, die bis zum 1. Juli 2010 nichts anderes festlegen, wird dieser Betrag auf 50 Euro festgelegt.

Kostenfalle Optionstarif

Verbraucherschützer warnen vor so genannten Optionstarifen, die noch günstigere Tarife im Ausland versprechen. Hier sei genaues Nachrechnen angesagt, ob die Tarife tatsächlich einen Vorteil bringen. Zu den scheinbar günstigeren Minutenpreisen kommen hier nämlich teilweise noch Verbindungsgebühren hinzu, die statt der vermeintlichen Ersparnis besonders bei kurzen Gesprächen unterm Strich einen höheren Preis ausmachen können.





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